Viele der aktuell wachsenden Blumen sind für Kinder gefährlich bzw. giftig. Ich habe dir in meinem Beitrag eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Blumen und deren Wirkung erstellt.
Habt einen wundervollen Frühlingsstart
Schneeglöckchen
Alle Teile des Schneeglöckchens sind giftig. Nach Verzehr weisen Symptome wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall auf eine Vergiftung hin.
Hyazinthen
Für Menschen gering giftig. Nach dem Verzehr kann es zu Übelkeit und Magenkrämpfen kommen.
Narzissen/Osterglocken
Alle Teile der Pflanze, insbesondere die Zwiebel, sind giftig. Bei Verzehr kann es zu Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder Schweißausbrüchen kommen.
Maiglöckchen
Das Maiglöckchen war 2014 die „Giftpflanze des Jahres“. Giftig sind alle Pflanzenteile, vor allem die Blüten, Samen und jungen Blätter. Die Blätter vom Maiglöckchen können leicht mit denen des Bärlauchs verwechselt werden – der allerdings ist essbar.
Tulpen
Alle Pflanzenteile sind giftig. Nach längerem Hautkontakt kann es zu Ekzemen, Jucken, Rötungen und Schwellungen kommen. Die Hautprobleme verschwinden allerdings meist nach einigen Tagen von selbst.
Auch im Blumenwasser können giftige Stoffe vorhanden sein, da viele Frühblüher ihre Giftstoffe an das Blumenwasser abgeben. Aus harmlosem Blumenwasser wird dann eine Gefahr für Kleinkinder und neugierige Haustiere, wenn sie aus Vasen trinken. Vergiftungserscheinungen sind nicht auszuschließen.
Scharbockskraut
Das Scharbockskraut ist in allen Teilen giftig, besonders aber im Wurzelstock und in den Bulbillen. Junge Blätter, die vor der Blütezeit geerntet werden, sind jedoch unbedenklich. Es enthält den Giftstoff Protoanemonin, der besonders im Wurzelstock und Bulbillen. Protoanemonin wirkt schleimhautreizend und kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.
Winterling
Achtung: so schön der Winterling auch aussieht, er ist hochgiftig für den Menschen. Insbesondere die Knollen enthalten Glykoside, welche bei übermäßigem Verzehr zum Herzstillstand führen können.
Sollte doch mal etwas sein, wähle sofort den Giftnotruf.
Quellen: 03.03.2025 DGA | Quelle: Aktion Das sichere Haus, Dr. Susanne Woelk (news aktuell)
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